Hintergrund
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Dafür stehe ich

Wirtschaft und Arbeit
Ein zentrales Anliegen für mich ist die Wirtschaftsförderung. Wir brauchen in Westerstede weitere Gewerbeflächen – auch großflächige. Nur wenn die Stadt Westerstede neue Gewerbeflächen zur Verfügung stellt, können wir neue Betriebe für uns gewinnen. Darüber hinaus brauchen auch die ortsansässigen Unternehmen Entwicklungsmöglichkeiten. Hierfür müssen wir als Stadt die Rahmenbedingungen schaffen, nur so wird Westerstede als Wohn- und Arbeitsstandort auch in Zukunft interessant sein und wir können auch weiterhin soziale und kulturelle Projekte fördern. 
 
Wohnen
Unsere Dörfer müssen auch für junge Leute attraktiv bleiben, deswegen müssen wir künftig weiter Wohnbebauung in den Dörfern ermöglichen. Dies halte ich für besonders wichtig. Hierzu gehört auch die Unterstützung der Dorfgemeinschaftshäuser. Natürlich müssen wir auch in Westerstede an sich Wohngebiete ausweisen. Wichtig ist aber, dass wir die Kriterien der Bauplatzvergabe überarbeiten. Die Chancen auf einen Bauplatz für Paare, welche sich noch in der Familienplanungsphase befinden, müssen verbessert werden. Zudem ist die Ausweisung von Baugebieten eine wichtige Voraussetzung für bezahlbaren Wohnraum in Westerstede. Aufgrund des demografischen Wandels müssen wir auch das Wohnraumangebot für ältere Menschen verbessern. Bedarfsgerechter Wohnraum für Senioren ist Voraussetzung dafür, dass diese weiter am gesellschaftlichen Leben in Westerstede teilhaben können. Hierfür werde ich mich einsetzen. 
 
Infrastruktur
Ich bekenne mich ausdrücklich zum Straßenschadenskataster. Wir brauchen die Übersicht,  in welchem Zustand unsere Straßen sind. Nur dann können wir das Geld für Straßensanierungen sinnvoll ausgeben. In vielen Kommunen wird derzeit über die Einführung einer Straßenausbaubeitragssatzung diskutiert, das heißt, dass Anlieger von zu sanierenden Straßen zur Kasse gebeten werden. Dies lehne ich ab, die Sanierungskosten müssen in Westerstede auch weiterhin über Steuermittel finanziert werden.  
 
An dieser Stelle möchte ich auch erwähnen, dass wir im Bereich der Lindenallee/ Am Damm einen Kreisverkehr brauchen. Aber auch im Bereich des Gymnasiums besteht Handlungsbedarf, genauso wie für den Bereich am Jaspers-Hof. An diesen Stellen müssen wir die Verkehrssicherheit erhöhen.  
 
Der Zugang zu schnellem Internet ist ein entscheidender Faktor für die  Standortwahl von Unternehmen, aber auch für den Wohnort von Privatpersonen. Wir brauchen in Westerstede und unseren Dörfern eine flächendeckende und lückenlose Versorgung mit leistungsfähigem Breitband. Die Breitbandinitiative des Landkreises wird daher meine vollste Unterstützung haben. Wenn die Förderungen an ihre Grenzen geraten sind, müssen wir als Stadt Westerstede einspringen und in Zusammenarbeit mit den Ortsbürgervereinen innovative Lösungen zur Verbesserung des Breitbandnetzes erarbeiten - so wie in Hollriede und Torsholt geschehen.  
 
Bildung
Ausdrücklich bekenne ich mich zu den vorhandenen Schulstandorten in Westerstede und in den Dörfern. Die Umsetzung der Inklusion zählt sicher zu den größten Herausforderungen der Bildungspolitik. Auch die Kommunen müssen ihren Beitrag dazu leisten, dass die Inklusion gelingt. Ich bin sehr froh, dass die neue Landesregierung den Kommunen die Möglichkeit gegeben hat, die Förderschulen Lernen weiterzuführen.  Diese Möglichkeit haben wir genutzt und die Schule an der Goethestraße bleibt erhalten. 
 
Als Bürgermeister der Stadt Westerstede werde ich mich dafür einsetzen, dass wir  eine bedarfsgerechte Früh- und Nachmittagsbetreuung für Schulkinder (allgemein als Hortbetreuung bekannt) schaffen. Wir müssen vorhandene Betreuungslücken schließen. Hier sind wir aber auch auf die Unterstützung von Bund und Land angewiesen. 
 
Feuerwehr
Gut ausgebildete  und ausgestattete Feuerwehreinheiten zu unterhalten ist aufwendig. Aber der Aufwand lohnt sich. Ich bekenne mich ausdrücklich zu den Wehren, die Kameradinnen und Kameraden tragen nicht nur zur Sicherheit in Westerstede bei, sondern sie sind ein wertvoller Bestandteil des sozialen Lebens in Westerstede und unseren Dörfern. Sie müssen auch in den kommenden Jahren unterstützt werden. Ich freue mich, dass wir in dieser Legislaturperiode des Rates den Bau des Feuerwehrhauses in Hollwege auf den Weg bringen konnten und wir im Juni die Einweihung des Feuerwehrhauses in Garnholt feiern durften. 
 
Auch das THW, die DLRG und das DRK können sich weiter meiner Unterstützung sicher sein. Hier wird eine beachtliche ehrenamtliche Arbeit geleistet, die eine Bereicherung für unsere ganze Stadt ist. 
 
Sport
Da ich aus dem Fußball komme können sich auch die Westersteder Sportvereine meiner Unterstützung sicher sein. Wichtig ist, dass wir eine Übersicht über den Erweiterungs- und Sanierungsbedarf unserer Sportstätten bekommen. Dann müssen wir, gemeinsam mit den Sportvereinen und dem städtischem Gebäudemanagement, eine Prioritätenliste erstellen und entsprechend abarbeiten. 
 
Jaspers-Hof
Der Jaspers-Hof wird mehr und mehr ein Anlaufpunkt für Kunst, Kultur und  Landschaft. So haben das Stadtarchiv, der Küchengarten, die Freilichttheatergemeinschaft und die Gemeinnützigen Werkstätten GPS hier bereits eine Heimat gefunden. Insgesamt ist die Entwicklung am und im Jaspers-Hof sehr erfreulich. Wir dürfen aber auch die Anlieger nicht vergessen und müssen im nahen Wohngebiet auch die verkehrliche Situation im Auge behalten.  
 
Ammerland-Klinik
Der Landkreis, als Träger der Ammerlandklinik, muss weiterhin konstruktiv im weiteren Ausbau des Klinikzentrums unterstützt werden. Wir müssen uns immer wieder vor Augen führen, dass es sich hierbei um den größten Arbeitgeber in Westerstede handelt. Der Medizinstandort Westerstede muss weiter ausgebaut werden. 
Westerstede ist Bundeswehrstandort. Die Soldatinnen, Soldaten und Zivilbeschäftigen des Bundeswehrkrankenhauses mit ihren Familien sind in Westerstede herzlich willkommen. 
 
Finanzen
Ich stehe für eine solide, transparente, verlässliche und nachhaltige Finanzpolitik. Eine Erhöhung der Grund- und Gewerbesteuern lehne ich allerdings ab. Es ist zu schaffen, Schulden abzubauen und gleichzeitig wichtige Investitionen zu tätigen. Allerdings nur wenn wir uns daran halten, pro Jahr nicht mehr als 4,5 Mio. Euro zu investieren. Mein Ratskollege Egon Harms von der FDP hat im Dezember gesagt, dass sich die Wünsche von Bürgern und Politik an der Einnahmesituation orientieren müssen. Dem ist nichts hinzuzufügen. Zudem müssen wir an unseren städtischen Strukturen und Abläufen arbeiten und sie stetig verbessern.
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