Hintergrund
  • Teaser
Social Network I Auf Kontrastseite umschalten Schrift vergrößern Schrift verkleinern
14.03.2019
Ausbau von Kinderkrippen- und Kindergartenplätzen erforderlich
Stadt muss auf wachsende Nachfrage reagieren
In der Sitzung des Ausschusses für Familien, Jugend, Senioren, Soziales und Ehrenamt am 12. März 2019 haben die Mitglieder Mehrheitsgruppe bestehend aus CDU/FDP/Rowold den Bau einer weiteren Kindertagesstätte in Westerstede angeregt. Diesen Vorschlag unterstütze ich zu 100 Prozent. Die Nachfrage nach Kita-Plätzen ist groß, darauf müssen wir reagieren. Auch in Ocholt muss über einen Neubau der Kindertagestätte nachgedacht werden, auch dies wird derzeit verwaltungsseitig geprüft nachdem wir dies vorgeschlagen haben.
Die Verwaltung hat über die steigende Nachfrage nach Betreuungsplätzen im Kindergarten und Krippenbereich berichtet. Die Gruppe CDU/FDP/Rowold Gruppe hat daher beantragt, dass die Verwaltung einen Neubau einer städtischen Kindertagesstätte im Innenbereich Westerstedes prüfen soll. Kostenschätzungen und Standortüberlegungen sollen erfolgen und ein erster grober Zeitplan erstellt werden. Ich meine: Im Innenbereich Westerstedes ist - nach den uns präsentierten Zahlen der Bedarfsplanung - ein Neubau einer Kindertagesstätte am sinnvollsten. Zur Situation in Ocholt: Die Evangelisch-Lutherische Kirche ist Eigentümerin des Kindergartengebäudes und betreibt den Ocholter Kindergarten – nicht die Stadt Westerstede. Zwischen der Kirche und der Stadt besteht ein Kindertagesstättenbetriebsvertrag. Die Kirche erhält, wie alle anderen Kita-Träger, ein jährliches Budget, welches sie eigenverantwortlich für Gebäudeunterhaltung, Grundstücksunterhaltung, Sandaustausch für Spielplatz, Abfall/Wasser/Reinigung, Einrichtung/Spielmaterial, Geschäftskosten und Lebensmittel nutzen kann. Der Verteilungsschlüssel ist für alle Einrichtungen beziehungsweise Träger in Westerstede gleich. Die einzelnen Budgethöhen sind abhängig von Grundstücksgröße, Gebäudefläche, Zahl der Plätze und Mitarbeiterzahl. In der Vergangenheit gab es immer wieder Diskussionen um den Sozialraum im Kindergarten Ocholt. Dieser ist zu klein. Die von der Kirche ermittelten Kosten von über 200.000 Euro für den Ausbau, die von der Stadt übernommen werden sollen, erscheint uns zu hoch. Zudem standen Vertragsverhandlungen mit der Kirche über den Betriebsvertrag an. Dabei wurde auch die Beendigung der kirchlichen Trägerschaft und damit das Ende des dortigen Kindergartenstandortes diskutiert. Darum konnten/wollten wir keine 200.000 Euro in ein Gebäude investieren, welches uns nicht gehört und bei dem wir zu dem Zeitpunkt befürchten mussten, dass der Betrieb beendet werden würde. In der Ausschusssitzung am 12.03.2019 wurde aber nun beschlossen, die Renovierung und Möblierung des Sozialraumes für das Personal mit Kosten in Höhe von etwa 17.300 Euro vorzunehmen. Wichtiger ist aber, dass die Dachsanierung aufgrund von Marderschäden angegangen wird. Darüber besteht fraktionsübergreifende Einigkeit. Das Gebäudemanagement der Stadt hat seinerzeit, bei der Feststellung des Maderbefalls, der Kirche eine Sofortmaßnahme vorgeschlagen, die aus Sicht der Stadtverwaltung kurzfristig Abhilfe geschafft hätte. Hierzu Der Ocholter Kindergarten wurde in den 60´er Jahren gebaut und in den 70´er Jahren erweitert. Das Gebäude ist in einem unbefriedigenden baulichen Zustand, der erhebliche Sanierungskosten erwarten lässt. Die der Stadt vorliegenden kurzfristigen Maßnahmen, die mehrere hunderttausend Euro kosten werden, und die noch langfristigen baulichen Maßnahmen, die zu erwarten sind, müssen uns veranlassen, über einen Neubau nachzudenken. Ein möglicher Neubau muss so dimensioniert sein, dass in dem wachsenden Dorf Ocholt in den nächsten Jahren ein ausreichendes Betreuungsangebot im Kita-Bereich vorgehalten werden kann, dieses Angebot muss aktuellen baulichen Standards entsprechen. Es kann nicht schaden abzuwägen, ob ein Neubau sinnvoller als eine Sanierung ist.
Termine