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16.01.2019
Öffnung der Wartehalle am Bahnhof Ocholt ermöglichen
Ortstermin bringt neue Erkenntnisse
Zusammen mit der CDU Westerstede setze ich mich für eine Öffnung des Wartehauses am Bahnhof Ocholt ein.
In einem Antrag an die zuständigen Gremien der Stadt wird die Verwaltung aufgefordert, zeitnah Gespräche mit dem Verein Bahnhof Ocholt e.V. und der Landesnahverkehrsgesellschaft (LNVG) als Aufgabenträger für den schienengebundenen Nahverkehr aufzunehmen. Ziel dieser Gespräche muss  dabei sein, die Schließung der Wartehalle vom Dezember 2018 rückgängig zu machen.
Zusammen mit Jens Rowold und Claudia Beeken im Gespräch zur Situation der Wartehalle am Bahnhof Ocholt. Foto: CDU Westerstede
Die Anmietung der Wartehalle durch die Stadt erscheint mir dabei als realistischste und schnellste Lösung. In den vergangenen Wochen wurden meine Ratskollegen und  ich des Öfteren von Bürgerinnen und Bürgern, Fahrgästen der Bahn sowie Nutzerinnen und Nutzern des ÖPNV auf die Schließung der Wartehalle am Ocholter Bahnhof angesprochen.

Aus diesem Grund haben ich mich mit meiner stellvertretenden Parteivorsitzenden und Ocholter Ratsfrau Claudia Beeken  bei einem  Ortstermin mit dem Vorsitzenden des Bahnhof Ocholt e. V., Jens Rowold, ausgetauscht.

In diesem Gespräch wurden die Gründe der Schließung ausführlich erörtert. Die Schließung der Wartehalle ist  bedauerlich. Die Gründe, die hierzu geführt haben, sind für mich aber nachvollziehbar. 
Schäden durch Vandalismus und die Unterhaltungskosten sind für den Verein nicht mehr tragbar. Ich meine auch, dass die LNVG, im Hinblick auf die Servicequalität für ihre Kunden, ein hohes Interesse an einer Öffnung haben muss. Allerdings ist von Seiten der LNVG wohl kein Beitrag zur Problemlösung zu erwarten. 

Zu einem attraktiven Bahnhof  einer Kreisstadt gehört aus meiner Sicht auch eine offene Wartehalle. Ich bin froh, dass wir einen Bahnhof haben, der auch in Zukunft mit  allen Beteiligten weiter an Attraktivität gewinnen und sich weiterentwickeln muss.
Daher ist eine dauerhafte Schließung der Wartehalle ein Rückschritt und kann nicht im Interesse der Stadt sein.
 
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